Schuljahr 2016/17

Gedichtwettbewerb

And the Winner is…

Die KFS suchte das schönste Gedicht. Jeder Schüler aus Klasse 5 und 6 durfte abstimmen. Die meisten Punkte bekam das Gedicht „Currywurst“ von Steffen, dicht gefolgt von Chiaras „Schule ist…“
Diese beiden tollen Gedichte (und viele andere mehr) entstanden in den E-Kursen im Fach Deutsch für Klasse 5 und Klasse 6 bei Frau S. König.
Es handelt sich um die japanische Gedichtform HAIKU, das bedeutet, dass jede Strophe aus 3 Versen besteht, der 1. Vers hat 5 Silben, der 2. Vers 8 Silben und der 3. Vers wieder 5 Silben. Im Zentrum eines Haikus steht eine Metapher.
Sicher kommst du selbst darauf, was eine Metapher ist, wenn du die Gedichte gelesen hast – und wenn nicht, frag doch einfach Steffen oder Chiara

Currywurst von Steffen Meyer 6b

Currywurst ist toll,
Currywurst erfüllt mein Leben.
Wurst ist wunderbar!

Die Soße macht schlau,
Ich nenn sie das Deutsche Gold.
Curryking ist King!

Schule ist… von Chiara Dubbelman 5c

Kunterbuntes Haus
kleine und große Leute
alle verschieden.

Jeder muss lernen,
jeder muss sich anstrengen,
das ist die Schule!

Vorgänge beschreiben und erklären in Klasse 6

Wer nicht mehr genau weiß, wie man einen Hut oder ein Schiffchen bastelt, findet hier eine Anleitung mit Bildern von Nina, Celia und Miriam aus der Klasse 6a.
Viel Spaß beim Nachbasteln!

Bastelanleitung Seite 1

Bastelanleitung Seite 2

Stars are born! Eine Biologie-Stunde bei Herrn Keller wie sie kein Lehrbuch schreiben kann

Manchmal kommt es in Vertretungsstunden anders als man denkt – so geschehen am Mittwoch, 28. Juni als nicht nur die falsche Frau König den Chemiesaal der 8a betrat, sondern ihr auch noch Herr Keller folgte. Mit dabei außerdem noch 3 Staren-Küken, die Herr Keller zuhause aufzieht. Aus ungeklärter Ursache waren sie zwei Wochen zuvor aus ihrem Nest gefallen und werden seitdem mit der Hand gefüttert und versorgt. Die ganze Klasse durfte dann auch gleich der Fütterung mit Madenbrei und Mehlwürmern beiwohnen und dabei viele Fragen stellen.
Biologie-Unterricht mal anders, ganz ohne Lehrbuch und wahrscheinlich deshalb ein interessantes Erlebnis für die ganze Klasse!
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Susanne König

Wer glaubt, dass Lesen langweilig ist, der irrt! Lesenacht der Klassen 6a und 6c

„Waaas, wir sollen im Schulhof schlafen? „Ohne Zelt? Das mach ich nicht!“ So oder so ähnlich war die Reaktion einiger Schüler und Schülerinnen auf die Ankündigung einer Lesenacht im Schulhof, bei der aus den selbstgewählten Jugendromanen vorgelesen werden sollte.
So viel vorab: Sie haben es dann doch gemacht – mit großer Begeisterung!
Was benötigt man für eine Lesenacht: viele Sitzsäcke, Taschenlampen, etwas zum Hineinkuscheln, wenn es kühler wird, Bücher und natürlich Schüler. Dazu noch ein paar gutgelaunte Lehrer und schon kann die Lesenacht beginnen. Gestärkt mit selbstzubereitetem Stockbrot und dem ein oder anderen Snack wurde im Schein der Taschenlampen geschmökert, vorgelesen und erzählt. Einfach so, ganz freiwillig, ohne Aufforderung der Lehrer. Schöner kann gelebter Deutsch-Unterricht nicht sein.

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Susanne König

Landheim der Klasse 6b im Naturfreundehaus Schriesheim-Altenbach im Mai

 Gunter Ehret

 

Junge Forscher tüfteln mit Murmeln, Holz und Stecknadel

Beim Workshop "Kettenreaktion" bringt die Klasse 7b auf kreative Weise Luftballons zum Platzen


Die Klasse 7d der Karl-Friedrich-Schimper Gemeinschaftsschule und ihre Lehrerinnen Katja Schwander und Juliane Hoffner nahmen an einem Workshop mit dem Titel "Kettenreaktion" im Mannheimer Technoseum teil. Die Aufgabe war es, einen Luftballon zum Platzen zu bringen.Technoseum Eigentlich keine schwere Aufgabe, etwas knifflig aber, wenn man es mit einer Kettenreaktion auslösen soll. Dafür beka-men die Schüler einige Kisten mit verschiedensten Materialen: Murmeln, Holzstücke, große Bausteine, Rohre und na-türlich einen Luftballon und eine Stecknadel. Mit einer möglichst langen Kettenreaktion sollte der Luftballon nun zum Platzen gebracht werden. Aber das war nicht die einzige Schwierigkeit: Um die Kettenreaktion auszulösen, durfte nur einmal eine Kugel auf ihren Weg geschickt werden. Schnell entstanden in den Gruppen Diskussionen darüber, wie man mit welchem Material die beeindruckendsten Reaktionen auslöst. Dafür mussten viele Vermutungen besprochen und ausprobiert werden: Nimmt man besser eine große oder eine kleine Kugel? Sollte die Bahn eher steil oder flacher sein? Wie wird verhindert, dass der Luftballon wegrutscht? Wie erreicht man, dass die Stecknadel den Ballon zersticht? All diese Fragen mussten geklärt werden. So wurde zunächst eifrig überlegt, getüftelt und gebaut, dann wurden die Ideen umgesetzt, getestet und notfalls auch überarbeitet. Als alle Gruppen fertig waren, wurden die Ergebnisse präsentiert. Obwohl alle die gleichen Materialien zum Arbeiten hatten, entstanden ganz unterschiedliche Bauwerke.
Nicht immer klappte es beim ersten Anlauf, den Ballon zum Platzen zu bringen. Doch davon ließ sich niemand entmutigen - und mit ein bisschen Nachjustieren hat es dann doch bei je-der Gruppe geklappt. Anschließend durften die Schüler das Museum auf eigene Faust erkunden. Besonders beliebt war der Bereich zum Ausprobieren und Testen kann. Dort lernten die Schüler ganz nebenbei Neues aus Naturwissenschaft und Technik.
Juliane Hoffner

 

PROFIT – Was ist das, und was hat es mit einem Landheim zu tun?

Die Schülerinnen und Schüler der inklusiven 7b mussten in der PROFIT-Epoche: „Die Wirtschaft und ich“, grundsätzliche Informationen zum Thema Wirtschaft erarbeiten, gleichzeitig aber auch ihren Landheim Aufenthalt im Mai planen, finanzieren und gestalten. Nun kann man natürlich die Frage stellen, ob gerade die Finanzierung eines Landheims nicht in erster Linie die Aufgabe der Eltern ist. Grundsätzlich wohl schon, doch in diesem Fall eben nicht. Die PROFIT Epochen sind als fächerübergreifende Möglichkeit gedacht, Inhalte aus den Fächern G, GK, Bio, PH, CH, klassisch schulisch zu erarbeiten, aber auch mit praktischen und selbst gemachten Erfahrungen zu erfahren. Was liegt da näher, als als Klasse zu versuchen, Geld für das Landheim zu erwirtschaften? Eben. Im Fundamentum, dem theoretischen Teil der Epoche, hat sich die 7b mit den Grundbegriffen der Wirtschaft auseinandergesetzt. Es wurde geklärt, was man unter wirtschaftlichem Handeln versteht, die Zusammenhänge von Angebot und Nachfrage herausgearbeitet und schließlich ging es auch um Rechtliches. Ab wann ist ein Jugendlicher geschäftsfähig? Was ist der Taschengeldparagraf? Darf sich ein 14jähriger die X-Box alleine kaufen? Wäre das ein gültiger Kaufvertrag?
Parallel dazu wurde die Klasse in vier Gruppen aufgeteilt, die sich um die Planung der Fahrten, dem Einkauf und der Organisation der Mahlzeiten kümmerten, die Aktivitäten vor Ort und die Aktionen zum Erwirtschaften des Geldes planten. Zahlreiche Fragen mussten die Schüler klären, die sonst von den Lehrern übernommen werden müssen: Wie viele Mahlzeiten brauchen wir? Was gibt es zum Frühstück? Was wird gefrühstückt? Wer ist vegetarisch? Wie viele Nudeln braucht man für 30 Personen? Wo und wie kaufen wir ein? Genauso anspruchsvoll war es die Fahrten auf die Schwäbische Alb mit den ÖPNV zu planen und die Karten zu kaufen. Für die Aktivitäten vor Ort stellte die Gruppe ihre Vorschläge regelmäßig in der Klasse vor und nach offenen und intensiven Diskussionen hatte man sich dann auf einen Ablauf geeinigt, dessen Durchführung und Organisation in den Händen der Schüler lag. Natürlich musste die „Finanzgruppe“ in vielerlei Hinsicht Neuland begehen, doch die erwirtschafteten ca. 800 € zeigen, dass auch die Bemühungen dieser Gruppe recht erfolgreich war. Sie hatten ein Lehrermittagessen organisiert, einen Backtag durchgeführt, den üblichen Pausenverkauf und einige kleinere Aktionen (Klassenspendenlauf). Während dieser Arbeit wurden die Gruppen von ihren Lehrer betreut und unterstützt. Als Abschluss der Epoche wurde ein wirtschaftliches Resumee´ gezogen: Welche Aktionen haben viel Geld erbracht, welche eher wenige? Was hat schon gut geklappt und wo müsste die Klasse beim nächsten Mal anders handeln? Abschließend waren sich alle einig, dass die kommende 8b für ihre England-Fahrt wieder eigens Geld erwirtschaften will.


„King of Königsheim“ – Klassenfahrt der 7b auf die Schwäbische Alb

Landheim 7b    Lanheim 7b    

Vom 8. Bis zum 12. Mai 2017 fuhr die inklusive 7b der KFS-GMS nach Königsheim auf die Schwäbische Alb. Diese von der 7b selbst geplante und in Teilen mitfinanzierte Klassenfahrt startete am 8. Mai morgens um halb acht am Schwetzinger Bahnhof und endete freitags am 12. Mai um sieben Uhr abends an eben diesem. Dazwischen lagen ereignisreiche Tage, die angefüllt waren von zwei langen Wanderungen, den Besuch der „Kolbinger Tropfstein-höhle“, den Kletterpark Mahlstetten und einem spannenden Sporttag.

Doch der Tag wurde schon mal durch die anfallenden Aufgaben in der Unterkunft strukturiert. Im Selbstversorgerheim war an jedem Tag eine Gruppe von Schülern dafür verantwortlich, dass es Frühstück und Abendessen gab. Zusammen mit Frau Schnürer wirbelten alle Schüler ein Mal in dieser Woche in der Küche und bereiteten sehr leckere Speisen, die unverwüstlichen Spaghetti mit Bolognese, Chili con Carne, aber auch sin Carne, Salate, Apfel-Crumble … Am Tag nach dem Küchendienst kümmerten sich diese Schüler um die Schülerbäder und Toiletten. So hatten sich am Ende der Woche alle Schüler aus der Klasse erfolgreich am kulinarischen und hygienischen Überleben beteiligt. Mit sehr viel Sorgfalt übernahmen die 7b-ler diese Aufgaben, so dass es am Freitag bei der Übergabe ein dickes Lob vom Hausverwalter gab. Nach einer ersten Bewährungsprobe für alle Beteiligten, die Zimmerverteilung erwies sich als kniffliger, als die Lehrer erwartet hatten, wurde den Zimmerteams die Wochenaufgaben mitgeteilt. Es ging um nichts Geringeres, als den „King of Königsheim“! Neben einer täglichen Begutachtungen der Zimmerordnung, der Beurteilung der Dienste mussten die Zimmerteams auch einen Beitrag zum bunten Abend, der am letzten Abend stattfand, gestalten. Für jede dieser Kategorien konnten die Teams Preise und Urkunden gewinnen. Der Dienstag zeigte sich von seiner grauen Seite, und so musste die 7b ihre zwölf Kilometer Wanderung zur „Kolbinger Höhle“ mit leichtem Nieselregen und „zarten“ elf Grad starten. Obgleich für viele Schüler ungewohnt war es eine sehr schöne Wanderung über die schöne Schwäbische Alb“. Es wurde viel gealbert und erzählt, auch regelmäßig geflucht, doch beim Erreichen der Höhle, mit wunderschönem Ausblick auf das nahegelegene Donautal, genügte eine kurze Pause, um alle für die Führung in der Höhle fit zu machen. Die Führung in der Höhle, von einer Schülerin sehr sachkundig und spannend gestaltet, entschädigte Schüler, wie Lehrer, für den anstrengenden Weg. Nach kurzem Spaziergang in das nächste Dorf, Kolbingen, fuhr die Klasse mit dem Bus zurück nach Königsheim.
Der Mittwoch zeigte sich von seiner besten Seite, wolkenloser Himmel, Sonnenschein überall und nur einen sechs Kilometer Marsch zum Kletterpark Mahlstetten. Entsprechend motiviert machte sich die gesamte Sippschaft auf den Weg. Schon bald musste sie alle feststellen, dass manchmal sechs Kilometer anstrengender sein können, als zwölf, denn sie gingen steil bergauf und bergab. Nichtsdestotrotz kamen alle wohlbehalten am Kletterpark an. Dort entpuppten sich alle, bis auf den einen oder anderen Lehrer, als wagemutige Kletterer. Kein Baum zu hoch, kein Hindernis zu kompliziert, alle tobten sich gekonnt und ohne Angst an den Stationen aus. Für den Rückweg teilte sich die Truppe: Ein kleiner Teil wanderte mit zwei Lehrern zurück, der Rest fuhr mit dem Bus und zwei Lehrern zurück nach Königsheim. In der Zwischenzeit wurde der Grillabend auf den Mittwoch vorgezogen, da der tolle frühe Sommertag gerade dazu einlud zu grillen. Gesagt, getan! Die Grillhütte, in Fußnähe zur Unterkunft, wurde gekapert, der Fußballplatz belegt, und wer nicht mit kicken oder grillen beschäftigt war genoss den warmen Abend auf der Wiese. Der Donnerstag war dem Sporttag vorbehalten. Die Orga Gruppe hatte drei Gruppen klar gemacht, in der sich Schüler und Lehrer nach Lust zuordnen konnten: Basketball, Fußball und Leichtathletik. In spannenden Turnieren tobten sich alle mächtig aus. Nach einem leckeren Mittagessen zogen sich die Zimmerteams zurück und bereiteten ihre Beiträge für den bunten Abend vor. Mit einem Feuerwerk an lustigen Sketchen und Vorführungen, einer kurzen Power Point Präsentation mit Bildern der Tage in Königsheim, und der Kür der Wochensieger in den Kategorien Küche, Zimmer und Sketch, beschlossen viele mit einem gemeinsamen Spiel den letzten Abend. Am Abreisetag wurde wild geräumt, geputzt, gepackt, gekehrt, so dass der Hausverwalter pünktlich um 12 Uhr kommen konnte und uns mit einem Lob verabschiedete. So begann um 12 Uhr die lange Rückreise mit Bus und Bahn, u.a. durch den schönen Schwarzwald. Um 19 Uhr kam der Tross pünktlich in Schwetzingen an, und in Windeseile hatten sich alle froh und erfüllt verabschiedet. Unter den Kollegen Bach, Schnürer, Engelhardt, Guntermann und De Maria war man sich einig, auch die nächsten Landheime werden von den Schülern mitgeplant.

Christian DeMaria

Das Piano-Duo GrauSchumacher ist zu Gast: Auch dieses Jahr nahm die KFS-Gemeinschaftsschule wieder an Rhapsody in School teil

Das klassische Konzert ist für viele Schüler eine fremde, mit Vorurteilen belegte Welt. Klassische Musik ist damit in „klassischen“ Unterrichtssituationen schwer zu vermitteln. Hier hat sich das Konzept „Rhapsody in School“, an dem unsere Schule dieses Jahr zum vierten Mal in Folge teilgenommen hat, als gute Vermittlungshilfe bewährt: Zum einen kommen dabei echte Musiker zu den Schülern an die Schule, zum anderen führt diese Kooperation die Schüler auch an den Besuch eines klassischen Konzerts heran. So besuchten am 23.5. Götz Schumacher und Andreas Grau, die bei den Schwetzinger SWR-Festspielen als Klavierduo auftraten, unsere Schule, um für die Musikkurse der neunten Klassen (Frau Schweickert) und für die Klasse 8c (Musik bei Frau Wurm) eine besondere Musikstunde zu halten. Die beiden Musiker eröffneten direkt mit einem Potpourri verschiedener Stilrichtungen, bei dem sie ihr virtuoses Können zeigten, und ernteten dafür viel Applaus. Danach stellten sie sich den Schülern vor und schilderten dabei Ihren Weg zum Beruf des Musikers, bei dem das Alter der anwesenden Schüler eine besondere Rolle gespielt hatte. Immer wieder hatten die Schüler Gelegenheit, Fragen zu stellen, zum Beispiel nach Details des Musikerlebens, und die Pianisten gaben Auskunft über Reisen, Übezeiten, die Vorbereitung auf Auftritte, musikalische Vorlieben und die Vereinbarkeit von Musiker- und Familienleben. Für eine besondere Lektion diente den Musikern dann noch das bekannte Stück Bolero von Maurice Ravel. Sie spielten die Klavierfassung dieses Orchester-Werkes auszugsweise, unterbrochen von Kommentaren. Der monotone Rhythmus, die ziellose Steigerung, die ins Chaos führt, die Imitation von Orchester-Klangfarben durch den Klaviersatz – das alles konnte in dieser gekürzten Version gut miterlebt werden. Am Ende hatten die Schüler noch die Gelegenheit, sich ein handsigniertes Autogramm der Künstler zu holen. Die Tatsache, dass ein Großteil der Schüler, die eigentlich zunehmend handlungsorientierte Zugänge zu Inhalten gewohnt sind, über einen langen Zeitraum interessiert zuhörten, still waren und sich schließlich mit Fragen einbrachten, spricht für den erneuten Erfolg dieser Veranstaltung.

Gunter Ehret