Silberne Ketten und goldene Bücher - Besuch der 5c im Rathaus

Die Karl-Friedrich-Schimper Wie immer traf sich die 5c im Klassenzimmer. Allerdings blieben wir da nicht lange, denn Frau Spies erzählte uns, was wir heute im Rathaus machen werden. Jeder war auf die Überraschung gespannt, auch Frau Spies war sehr gespannt. Nun ging es endlich los und wir liefen zum Schwetzinger Rathaus. Es war einigermaßen leise, dann waren wir am Rathaus angekommen. Davor stand der Stadtrat Marco Montalbano, außerdem ist er ein Mitglied der grünen Partei und er hat zusammen mit Frau Spies diesen Besuch organisiert. Dann gingen wir ins Rathaus rein und er erklärte uns die Abteilungen, die es gibt. Es gibt auch den großen Sitzungssaal und den kleinen Sitzungssaal. Wir sind in den großen Sitzungssaal gegangen. Dort erklärte er uns, was da passiert. Dabei waren wir leiser als jede Klasse der ganzen Schule! Oberbürgermeister René Pöltl kam dann dazu und hat uns das goldene Buch der Stadt gezeigt. Wenn ihr nicht wisst was das ist, dann gibt es hier eine kleine Erklärung. Das ist ein Buch, das mit einer Goldschicht an der Seite überzogen ist und viele Berühmtheiten haben dort unterschrieben. Dann haben wir alle auf die Mikrofone an dem wie ein Hufeisen geformten Tisch geguckt. Der Stadtrat sagte: „Zur Rechten sitzen die Grünen und die Freien Wähler, zur Linken die SPD, die CDU und die FDP.“ Dann wollten alle sich dort bei den Grünen hinsetzen, doch der Platz reichte nicht für alle
Jetzt stellte sich der Oberbürgermeister vor und wir hörten alle zu. Er zeigte uns was ganz Besonderes, eine Kette, aber nicht irgendeine Kette, sondern eine sogenannte Oberbürgermeisterkette aus purem Silber. Die war aber sehr groß und der Oberbürgermeister erklärte, was seine Aufgaben sind und wir durften uns durch die Mikrofone vorstellen. Später haben wir eine Sitzung nachgestellt und in der Sitzung ging es darum, dass Mädchen und Jungs in getrennte Eingänge gehen. Der Eingang der Mädchen schön pink und der Eingang der Jungs soll babyblau gestrichen werden, so der Vorschlag. Die Mehrheit von uns hat aus Spaß dafür gestimmt, aber das ging in echt gar nicht, weil das Gesetzt so etwas nicht erlaubt. Am Ende hat der Oberbürgermeister uns allen eine Unterschrift gegeben und wir haben uns alle verabschiedet.                
 
Text: Adriano Montalbano,  5c                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             

Fee liest am besten -
Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen

Die Karl-Friedrich-Schimper Gemeinschaftsschule nimmt auch in diesem Jahr am Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels teil. Als Austragungsort für den schulinternen Stufenwettbewerb wurde von den Organisatoren Julia Adelmann und Robert Wrobel passend zum Thema die Stadtbibliothek Schwetzingen gewählt. Fünf Sechstklässlerinnen stellten sich dem kritischen Fachpublikum und der Jury, die in diesem Jahr aus der Schülersprecherin Lisa (10b), einer Mitarbeiterin der Stadtbibliothek, Deutschlehrerin Susanne König und dem Vorstand des KFS-Fördervereins Andreas Neef bestand. Ein bisschen Lampenfieber gehört natürlich mit dazu, wenn man von fast 250 Augen angeschaut wird und ebenso vielen Ohren lauschen, was und wie man vorliest. Aber von Aufregung war bei den fünf Leserinnen in der ersten Runde, in der sie aus einem Roman ihrer Wahl eine Stelle vorlasen, kaum etwas zu spüren. In der zweiten Runde, in der eine Textstelle aus einem den Vorleserinnen unbekannten Roman gelesen werden muss, zeigte sich dann wer die stärksten Nerven und die beste Lesetechnik besitzt. Nachdem die Jury sich beraten hatte, wurde verkündet, wer als diesjährige Siegerin des Vorlesewettbewerbs der sechsten Klassen ermittelt wurde: „Fee Hillengass hat gewonnen!“ Fee (6d) konnte sich am Ende vor ihren Mitsreiterinnen Kristin (6a), Steffi (6b), Laura (6c) und Emily (6e) durchsetzen.

Sichtlich stolz nahm sie den Pokal des KFS-Fördervereins entgegen. Doch auch die anderen gingen nicht leeer aus und erhielten kleine Präsente, die ebenfalls vom Förderverein gestiftet wurden.

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Text und Bilder: S. König (Kg)
 

Rauchen ist eine Sucht und verdammt tödlich!
7. Klassen der Karl-Friedrich-Schimper  Gemeinschaftsschule besuchen Thoraxklinik-Heidelberg

Dass Rauchen ungesund ist, ist bei allen Schülern hinlänglich bekannt – dennoch ist es immer noch wichtig, über die Gefahren, Risiken und Gesundheitsschäden des Rauchens zu informieren und klar zu machen, dass Rauchen eine Sucht ist, von der man nur sehr schwer wieder loskommt. Wer könnte das eindrücklicher erklären als Personal und Patienten der Thoraxklinik-Heidelberg. Denn sie ist eine der ältesten und größten Lungenfachkliniken Europas mit einer über 100-jährigen Geschichte und seit 2009 als Lungenkrebszentrum der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Alle siebten Klassen der Kral-Friedrich-Schimper Gemeinschaftsschule fuhren deshalb am 23. November nach Heidelberg. Der Unterrichtstag vor der Exkursion stand schon ganz im Zeichen des Nichtrauchens und brachte den Schülern bereits viele Informationen und Denkanstöße. Von der Frage, warum man eigentlich anfängt zu rauchen bis zum Design der Zigarettenpackungen wurde vieles Alltägliche thematisiert. In der Thoraxklinik dann gab es mehr Informationen von Fachleuten, Ärzten und Patienten. So waren die Schüler live bei der Übertragung einer Lungen-OP dabei und sahen Krebsgewebe in der Luftröhre. Danach berichtete ein schwerkranker Patient von seiner „Raucherkarriere“, der Uneinsicht einfach mit dem Rauchen aufzuhören und wie es ihm letztendlich – aber leider zu spät – dann doch gelang.
Viele Fragen hatten sich die Schüler im Vorab notiert und konnten sie in der Fragerunde anbringen. So weiß Laura (7c) nun, dass „eine E-Zigarette auch Nikotin enthält und niemand derzeit weiß, ob Dampfen gesünder ist als Rauchen.“  Es wurde ganz deutlich, dass Rauchen bzw. Nichtrauchen ein wichtiges Thema ist, über das in der Schule und Zuhause gesprochen werden muss.

Text und Bilder: S. König (Kg)

 

Wünsche, Pläne, Ziele und der Weg dahin
Berufsorientierungsabend an der Karl-Friedrich-Schimper Gemeinschaftsschule 2017

Am Donnerstagabend, 16.November, fand an der Karl-Friedrich-Schimper Gemeinschaftsschule ein Elternabend der etwas anderen Art statt. Nicht nur die Eltern der achten Klassen, sondern auch die Schüler dieser Jahrgangsstufe waren eingeladen. Nach einer Begrüßung durch Schulleiter Florian Nohl wurden Schüler und Eltern über das Schullaufbahnverfahren allgemein und die Schullaufbahnberatung der KFS GMS im Kontext der Berufsorientierung informiert. Auch das Angebot der SÜM-Beratung („Schwetzinger Übergangsmanagement“) an der Schule durch Angelika Redder und Andreas Frey, die Schüler bei der Berufswahl und den Anschlussmöglichkeiten nach dem Schulabschluss beraten, wurde vorgestellt.
Anschließend wurde ein Informationsaustausch zwischen Schülern und Eltern organisiert, dessen Ziel es war, die Schüler zum Sprechen und Nachdenken über ihre Stärken, ihre Berufsorientierung und ihre ersten und nächsten Schritte zu bringen, und zum anderen, Eltern dazu anzuregen, über das Thema Berufsorientierung ihrer Kinder nachzudenken. Durch die unterschiedlichen Schülerpräsentationen bekamen sie außerdem einen Einblick in die Arbeit der Schüler. Die Lehrer der achten Klassen hatten sich im Vorfeld viele Gedanken gemacht, wie man Eltern und Schüler ungezwungen in den konkreten Austausch über ihre Pläne und Ziele und den Weg dahin, bekommen könnte. Möglichst viel Information sollte persönlich ausgetauscht werden. Dazu setzten sich Schüler und Eltern an Tischen einander gegenüber. In der ersten Runde präsentierten die Schüler mithilfe von im Unterricht gestalteten Wappen ihre Stärken, ihre Berufsorientierung und was sie sich von Eltern an Unterstützung erhoffen. Nach einigen Minuten wechselten die Schüler die Plätze, sodass sie nun anderen Eltern gegenübersaßen. In der zweiten Runde berichteten nun die Eltern über ihren Beruf, ihren Weg in den Beruf und gaben Tipps weiter. Dieses Mal wechselten die Eltern immer wieder den Platz, sodass sie vielen Schülern ihre Erfahrungen weitergeben konnten. In einem abschließenden Austausch zeigten sich Schüler und Eltern begeistert von dem Konzept. „Alle waren voll sympathisch“, erzählen Lea und Nana aus der 8d mit einem Strahlen im Gesicht: „Es war gar nicht so schlimm, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich habe heute viel gelernt.“ Interessant fand es auch Vater Thomas Rose. Er habe sich daran erinnert, wie es ihm damals erging und wie er mit der Entscheidung über seinen weiteren Berufsweg alleine dastand. Auch Schulleiter Nohl zeigte sich begeistert: „Es war toll zu erleben, dass man eine kooperative Lernmethode mit 170 Personen so erfolgreich umsetzen kann."

     

Text: J. Hohner (Ho)

 

Wenn aus der Schulküche ein Gruselkabinett wird...
Halloween-Kochen 2017 der 9. Klassen mit Herrn Stickel

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 Bilder: T. Stickel    

Murrhardt mon Amour: C-Cluster verreist gemeinsam für eine Woche
16.-20. Oktober 2017

Den Lesern, die das jetzt lesen und sich fragen, was eine Clusterfahrt ist, soll das Ganze kurz erklärt werden. Um eine Clusterfahrt handelt es sich, wenn eine Gruppe von Klassen zusammen ins Landschulheim fährt. In diesem Fall war es das C-Cluster, also die Klassen 5c, 6c, 7a und 7c.

Mit zwei Bussen fuhren 86 Schüler, 5 Lehrer und 9 Erlebnispädagogen für fünf Tage in ein Freizeitheim nach Murrhardt. Murrhardt liegt im Schwäbischen Wald zwischen Stuttgart und Schwäbisch Hall. Das Freizeitheim besteht aus drei Häusern und hat einen großen Außenbereich und sogar einen Spielplatz. Untergebracht waren wir in Vier- bis Zwölf-Bett-Zimmern. Die Umgebung ist sehr hügelig, was eine Wanderung durch den Wald doch sehr beschwerlich machte. Morgens wurden wir immer mit einem Lied „Wach nun auf aus deinen Träumen, denn es gibt nichts zu versäumen…“ geweckt. Das hört sich zwar sehr schön an, kann aber auf Dauer echt nervig sein. Anschließend wurden alle Kinder herausgerufen zur Morning Power, um im Klassenverband ein kurzes Spiel zu spielen, ein Lied zu singen und sich den Spruch des Tages anzuhören. Nach dem Frühstück hatten wir dann unsere Workshops. Es gab Stockkampf, Frisbee, Slackline, Outdoor, Acrylmalerei, Speckstein schnitzen und Kochen. Jeder durfte sich zwei Kurse auswählen. Um 13 Uhr gab es dann ein warmes, vegetarisches Mittagessen, das von dem Koch-Workshop zubereitet worden war. Um 15 Uhr trafen wir uns im Klassenverband, wo wir bis 18 Uhr Spiele spielten. Besonders hat uns dabei das „stumme Schach“ gefallen. Nach dem Abendessen gab es immer noch eine Abendrunde ebenfalls im Klassenverband. Dort wurden Lieder gesungen und der Tag besprochen. Die 7a und 7c konnten im Landschulheim auch ihre Profit-Präsentationen zum Thema „Leben im Mittelalter“ halten.
In Erinnerung wird uns sicher die Nachtwanderung bleiben. Ich kann nur für die 7c sprechen, aber uns hat die Nachtwanderung und das Lagerfeuer im Wald sehr viel Spaß gemacht. Viele Schüler haben die Clusterfahrt dazu genutzt, Schüler aus anderen Klassen besser kennen zu lernen. So sind viele neue Freundschaften entstanden.
Ich denke, ich spreche für alle, wenn ich sage, dass diese Clusterfahrt uns allen viel Spaß gemacht hat.

Und zur Erinnerung an fünf schöne Tage, das Lied, das alle auswendig können, die auf der Clusterfahrt dabei waren:
I find my joy
I find my joy in the simple things, coming from the earth.
I find my joy in the sun that shines and the water that sings to me.
Listen to the wind and listen to the water, hear what they say.
singing: hey ja hey ja hey ja hey ja hey ja hey ja ho
singing: hey ja hey ja hey ja hey ja hey ja hey ja ho
Let us never forgot, never forget to give thanks,
Give thanks, give thanks, give thanks, and praise.

Text und Bilder: Annika Klein, 7c